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Ab dem 1. November 2024 ist der blaue Führerausweis in der Schweiz nicht mehr gültig.

Dies bedeutet, dass alle Autofahrer, die noch im Besitz eines blauen Führerscheins sind, diesen bis spätestens zum 31. Oktober 2024 gegen einen neuen Führerausweis im Kreditkartenformat umtauschen müssen.

Warum wird der blaue Führerausweis umgetauscht?

Der blaue Führerausweis wurde in den 1970er und 1980er Jahren ausgestellt und entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Der neue Führerausweis im Kreditkartenformat ist fälschungssicherer und entspricht den internationalen Vorgaben.

Was muss ich tun, um meinen blauen Führerausweis umzutauschen?

Der Umtausch des blauen Führerscheins ist ein relativ einfaches Verfahren. Sie können den Umtausch online, per Post oder bei Ihrem zuständigen Strassenverkehrsamt vornehmen.

Benötigte Unterlagen:

  • Alter Führerausweis
  • Passfoto
  • Formular für den Umtausch des Führerscheins (online erhältlich)

Gebühren:

Die Gebühren für den Umtausch des Führerscheins variieren je nach Kanton. In der Regel betragen sie zwischen 50 und 100 Franken.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Umtausch des blauen Führerscheins finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Strassen (https://fuehrerausweise.ch/).

Achtung! 

Wer nach dem 01. November 2024 noch mit dem blauen Führerschein herumfährt riskiert eine Busse. 

Herzliche Grüsse 

Thomas Wassmer

 

Steuererlass und Steuerstundung: Was ist der Unterschied und wann kommt was in Frage?

Mai 11, 2024 | 0 Kommentare

Steuerstundung und Steuererlass sind zwei Möglichkeiten, um im Zweifelsfall die Zahlung von Steuern zu erleichtern. Aber was genau ist der Unterschied und wann kommt welche Massnahme in Frage?

1. Steuerstundung

Bei einer Steuerstundung wird die Fälligkeit einer Steuerschuld hinausgeschoben. Das bedeutet, dass der Steuerpflichtige die Steuer nicht zum ursprünglichen Termin bezahlen muss, sondern eine verlängerte Frist erhält. Diese Frist kann in der Regel frei vereinbart werden, muss aber vom zuständigen Steueramt genehmigt werden.

Gründe für eine Steuerstundung können sein:

  • Vorübergehende finanzielle Schwierigkeiten: Wenn der Steuerpflichtige aktuell nicht in der Lage ist, die Steuer zu bezahlen, kann eine Stundung beantragt werden, um eine Zwangsvollstreckung respektive ein Betreibungsverfahren zu vermeiden.
  • Ungewisse Rechtslage: Bei unklaren Rechtsfragen kann eine Stundung beantragt werden, bis die Rechtslage geklärt ist.
  • Hohe einmalige Ausgaben: Wenn der Steuerpflichtige in einem Jahr hohe einmalige Ausgaben hat, die seine Liquidität schmälern, kann eine Stundung beantragt werden, um die Belastung zu verteilen.

Die Gewährung einer Steuerstundung ist im Ermessen des Steueramtes. Das bedeutet, dass der Steuerpflichtige einen Anspruch auf Stundung hat, aber das Steueramt nicht verpflichtet ist, dem Antrag stattzugeben. Bei der Prüfung eines Antrags auf Stundung wird das Steueramt die individuelle Situation des Steuerpflichtigen berücksichtigen.

Wichtig: Bei einer Steuerstundung fallen in der Regel Zinsen auf den gestundeten Betrag an. Die Höhe der Zinsen wird vom Steueramt, im Rahmen des Gesetzlichen, festgelegt.

2. Steuererlass

Ein Steuererlass bedeutet, dass die Steuerschuld ganz oder teilweise erlassen wird, d.h. der Steuerpflichtige muss die Steuer nicht bezahlen.

Gründe für einen Steuererlass können sein:

  • Extreme finanzielle Notlage: Wenn der Steuerpflichtige sich in einer extremen finanziellen Notlage befindet und die Bezahlung der Steuer seine Existenz gefährden würde, kann ein Steuererlass beantragt werden.
  • Unverschuldetes Unvermögen: Wenn der Steuerpflichtige die Steuer unverschuldet nicht bezahlen kann, z.B. aufgrund einer Naturkatastrophe oder eines Unfalls, kann ein Steuererlass beantragt werden.
  • Unbilligkeit der Steuerfestsetzung: Wenn die Steuerfestsetzung als unbillig angesehen wird, z.B. aufgrund eines Fehlers der Steuerbehörde, kann ein Steuererlass beantragt werden.

Die Gewährung eines Steuererlasses ist im Ermessen des Steueramtes. Das bedeutet, dass der Steuerpflichtige keinen Anspruch auf Erlass hat, aber das Steueramt dem Antrag in begründeten Fällen stattgeben kann. Bei der Prüfung eines Antrags auf Steuererlass wird das Steueramt die individuelle Situation des Steuerpflichtigen genauestens anschauen.

Wichtig: Ein Steuererlass muss beantragt werden. Das Steueramt prüft den Antrag und erlässt einen Bescheid. Gegen den Bescheid kann Einspruch erhoben werden.

3. Zusammenfassung

MassnahmeBeschreibungGründeGewährung
SteuerstundungHinausschieben der Fälligkeit einer SteuerschuldVorübergehende finanzielle Schwierigkeiten, ungewisse Rechtslage, hohe einmalige AusgabenErmessen des Steueramtes
SteuererlassErlass einer Steuerschuld ganz oder teilweiseExtreme finanzielle Notlage, unverschuldetes Unvermögen, Unbilligkeit der SteuerfestsetzungErmessen des Steueramtes

4. Tipp

Wenn Sie in einer schwierigen finanziellen Situation sind und nicht wissen, ob Sie Ihre Steuern bezahlen können, sollten Sie sich an Ihr Steueramt wenden. Das Steueramt kann Sie beraten und Ihnen helfen, die für Sie beste Lösung zu finden.

Weitere Informationen:

Hinweis: Die obigen Ausführungen sind lediglich allgemeine Hinweise und keine Rechtsberatung. Im Einzelfall sollten Sie sich immer professionelle Hilfe beiziehen. Wir von der TW Consulting helfen Ihnen gerne weiter und geben Ihnen gerne nähere Auskünfte…

Herzliche Grüsse 

Thomas Wassmer

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